Assistierte Reproduktion für alleinstehende Mütter

Immer mehr alleinstehend Frauen möchten Kinder kriegen, daher bieten wir in unserem Zentrum die Möglichkeit an, durch moderne assistierte Reproduktionstechniken diesen Wunsch umzusetzen.

Im Artikel 6 12/2016 vom 26 Mai ist die assistierte Reproduktion eines Menschens festgelegt:

Jede Frau, die älter als 18 Jahre ist, hat unabhängig von ihrem Familienstand oder ihrer sexuellen Orientierung das Recht, Techniken der assistierten Reproduktion durchführen zu lassen, insofern sie dieser Behandlung freiwillig schriftlich zustimmt. Diese Frau kann sowohl Spenderin, als auch Empfängerin sein.”

Die ausgewählte Technik ist immer die passendste für die jeweilige Frau. Um die mögliche Methode herauszufinden, müssen wir zuvor eine Analyse machen, die uns bei der Diagnose hilft.

Die Behandlungen denen sich eine alleinerziehende Frau unterziehen kann:

  1. Künstliche Befruchtung mit dem Samen eines Spenders (KBS).
  2. In-Vitro-Fertilisation mit dem Samen eines Spenders (IVF).
  3. Einpflanzung von befruchteten Eizellen mit Spendersamen (doppelte Spende).
  4. Einpflanzung von gespendeten Embryonen anderer Paare.

Das Ergebnis hängt zum grössten Teil vom Alter der Frau und der Existenz von anderen Gründen, wie der Sterilität, ab.

Die beliebteste Technik bei zukünftigen Müttern, die alleinstehend sind, ist die IAD, da die Wahrscheinlichkeiten schwanger zu werden genau so hoch wie in einer sexuellen Beziehung mit einem Partner sind.

Die Samenspender sind immer anonym und werden von dem medizinischen Team ausgewählt, so wie es im Artikel 6.4 des Gesetzes 14/2016 festgelegt ist: “Bei der Anwendung von Techniken der assistierten Reproduktion kann die Wahl der Samenspender nur durch das medizinische Team vorgenommen werden, in dem die Bedingungen der Anonymität des Spenders beibehalten werden. In keinem Fall darf der Spender auf Antrag des Empfängers persönlich ausgewählt werden. In jedem Fall sich bemüht sich das medizinische Team sicherzustellen, dass die größtmögliche phänotypische und immunologische Ähnlichkeit der Empfängerin zur Verfügung gestellt werden.”