In-Vitro-Fertilisation (IVF)

Bei der In-Vitro-Fertilisation (IVF) findet die Befruchtung nicht im Körper der Frau statt, sondern „künstlich“ im Labor. Die Behandlung erstreckt sich häufig über mehrere Wochen. Bei der IVF ist fast immer eine Hormonbehandlung der Frau notwendig. Anschließend entnimmt die Ärztin oder der Arzt Eizellen aus dem Eierstock und führt sie in einem Laborglas mit Samenzellen des Partners zusammen. Gelingt die Befruchtung und entwickeln sich die befruchteten Eizellen weiter, werden ein bis höchstens drei Embryonen in die Gebärmutter übertragen. Dies kann durch die In-Vitro-Fertilisation (IVF) oder die Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) erfolgen.

Diese Methode eignet sich für folgende Patienten:

 

  • Abwesenheit, Verstopfung oder Verletzung der Eileiter.
  • Verminderung der Anzahl und Schnelligkeit der Spermien oder morphologische Störung der selbigen.
  • Endometriose.
  • Störung des Eisprungs.
  • Scheitern anderer Behandlungsmöglichkeiten.
  • Hohes Alter oder um PID zu realisieren.

Die In-vitro-Fertilisation beginnt normalerweise mit der Stimulierung der Eizellen durch den Gebrauch von Medikamenten, die ähnlich wie einige Hormone, die im Körper der Frau produziert werden, funktionieren.

Das Ziel dieser Behandlung ist es die Entwicklung mehrerer Follikel, in denen sich die Eier befinden, zu begünstigen. Diese Behandlung führt die Patientin mit Hilfe der vom Arzt gegebenen Instruktionen selbst aus.

Der Prozess der Eierstockstimulierung wird gewöhnlicherweise mit einem transvaginalen Ultraschall kontrolliert, der über die Anzahl und die Größe der entwickelten Eizellen informiert. Dieser Prozess dauert normalerweise 10-12 Tag, je nach Konditionen der jeweiligen Frau.

Die Eizellen werden mit Hilfe eines Einstichs in den Eierstock entnommen. Dieser Prozess wird durch einen transvaginalen Ultraschall geleitet. Dieser Eingriff wird unter Betäubung vorgenommen, um ein unangenehmes Gefühl zu verhindern.

Sobald die Eizellen entnommen wurden, verfügt das Labor bereits über die Spermien des Partners oder die eines anonymen Spenders. Die Samen werden im Labor vorbereitet, indem man die funktionsfähigsten heraussucht.

Falls, Sie eine In-Vitro-Fertilisation (IVF) realisieren wachsen die Eizellen und die Spermien unter begünstigenden Situationen im Labor heran, damit Sie sich später so vereinen, wie sie es im weiblichen Körper tun würden.

Bei der Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) wird eine Samenzelle in eine reife Eizelle eingespritzt.

An dem Tag nach der IVF oder ICSI wird die Anzahl der befruchteten Eizellen bestimmt und in den darauffolgenden Tagen kontrolliert wir, wie viele von Ihnen qualitativ wertvoll sind und sich weiterhin entwickeln.

Die befruchteten Embryonen werden durch die Vagina in den Uterus eingeführt. Von dort nehmen sie normalerweise nach 2 bis 3 Tagen ihren Weg. Dieser Prozess ist absolut schmerzlos und wird mit Hilfe eines Ultraschalls kontrolliert.

Die maximale Anzahl der eingesetzten Eizellen beträgt drei. Daher ist es möglich die nicht verwendeten Eizellen von guter Qualität für weitere zukünftige Versuche aufzubewahren.

Von da an muss der Patient warten und zuerst drei Tage lang ruhen. 14 Tage nachdem die befruchteten Eizellen eingesetzt wurde, wird ein Schwangerschaftstest durchgeführt.